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Wie ich mich auf die Sommerhitze vorbereite – PKU Style

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Bella Sicilia!

Hallo ihr lieben Phefux-Leser,

Für nächste Woche ist eine große Hitzewelle mit bis zu 41 Grad für Europa angesagt. Und das hat mich über einige Dinge bezüglich Hitze und PKU nachdenken lassen, die ich gerne mit euch teilen mag.

Ein Fächer kann sehr hilfreich sein.

Ich zeige euch, wie ich mich persönlich auf die kommenden heißen Tage vorbereite. Und da ich Halb-Italienerin bin, weiß ich da wirklich wovon ich rede! Es gab schon mehrere Sommer, in denen ich auf Sizilien bei heißem Wüstenwind aus Afrika (Schirokko-Wind) das A und O des für heiße Tage gelernt habe. Teilweise hatte es damals Temperaturen von bis zu 47 Grad und uns ist sogar mal ein Thermometer deswegen geplatzt.

Was hat das Ganze aber nun eigentlich mit PKU zu tun?

Nun, auch wir müssen unseren Kreislauf stabil halten, das richtige trinken, die Aminosäure vor der Hitze schützen und auf uns achten!

Da dachte ich, bietet sich dieser kleine Rundum-Blick meiner Vorbereitungen an. 🙂

Wasser wurde aufgestockt – zum Glück rechtzeitig. 😀

Step 1: Wasservorräte aufstocken – eventuell Säfte! Natürlich darf man bei dieser extremen Witterung das richtige Trinken nicht vergessen. Es ist super wichtig genug Wasser, kalten ungesüßten Tee oder Fruchtschorlen zu trinken. Auf Alkohol und stark gesüßte Getränke am besten verzichten – Alkohol belastet den Kreislauf nur zusätzlich und die süßen Getränke löschen den Durst nicht. Selbst meine italienische Seite der Familie verzichtet bei Extremtemperaturen auf den obligatorischen sizilianischen Wein zum Essen. 😉

Ein kleiner Einblick in die WG-Kühlschrank-Gemüse-Schublade.
Ein weiterer kleiner Einblick in den WG-Kühlschrank…

Step 2: Zuhause die Obst- und Gemüsevorräte aufstocken! So ist immer ein leichter Snack oder eine schnelle Mahlzeit griffbereit, die auch noch phe-arm ist. Zudem geben gibt uns Gemüse Feuchtigkeit, durch das enthaltene Wasser und Obst gibt uns Zucker bzw. Kohlenhydrate. Und auch diese können wichtig sein. Viele Menschen mögen bei diesen heißen Temperaturen nichts essen. Aber der Körper braucht die Energie aus leichten Mahlzeiten, da es anstrengend ist in der Hitze das Kreislaufsystem aufrecht zu erhalten.

Wassereis wurde aufgestockt.

Step 3: Eis-Vorräte aufstocken! Ich bin ja eigentlich kein Freund von so viel süßem Schnucker-Kram…aber ein leckeres Eis zwischendurch hebt die Laune und lässt uns die Hitze besser durchhalten. Achtet darauf, dass ihr für euch und andere PKUler*innen genug Wasser-Eis auf Vorrat habt. Milcheis ist eh bei der Hitze nicht so gut und Wasser-Eis ist ja praktisch phe-frei. So kann anrechnungsfrei geschlemmt werden.

Ein Ventilator ist der beste Freund des Raumklimas im Sommer.

Step 4: Ventilatoren aufstellen und Fenster öffnen! Das scheint für den ein oder anderen jetzt überraschend zu sein, da man sehr oft hört, die Fenster tagsüber zu schließen hält die Wärme ab. Bis zu einem gewissen Grad stimmt das auch, aber nicht bei so extremen Temperaturen. Da brauchen wir Wind und Durchzug zum Abkühlen! Nur der Wind trägt den Schweiß von der Haut und kühlt so den Körper. Zudem wird es in verriegelten Wohnungen schnell stickig, da die Feuchte aus der ausgeatmeten Luft nicht abtransportiert werden kann. Und glaubt mir aus meinen Erfahrungen, eine trockene Hitze mit Wind ist angenehmer zu ertragen als feuchte, stickige Hitze.

Step 5: Noch einmal kurz zum Thema Essen: Sobald es etwas kühler wird, empfiehlt es sich, würzige Speisen zu essen. Am besten solche, die nicht zu schwer im Magen liegen. In Italien werden Abends dann gerne Pasta mit Tomatensoße oder gegrillte Kartoffeln und gekochtes Gemüse gegessen. Nehmt euch da ein Beispiel an der mediterranen Küche. 😉 Es ist wirklich wichtig durch würzige/salzige Speisen die Elektrolyte und Mineralien, die der Körper durch das schwitzen verliert, wieder auszugleichen.

Ich habe meine Aminos in meinem Bücher-Regal untergebracht.

Step 6: Für PKU speziell gilt es, die Aminosäure im der kühlsten Ecke der Wohnung oder des Hauses zu verstauen. Unsere Aminosäuren sind ja unsere Proteine, und diese denaturieren ab einer gewissen Hitze. Sie werden also quasi zerstört und sind dann wirkungslos. Also lasst eure Aminos keine direkte Sonneneinstrahlung abbekommen! 😉

Das ist Gisela. Sie wohnt bei uns in der WG auf der Couch und chillt dort. 😀

Step 7: Ausruhen, wann immer es möglich ist! Es geht in den südlicheren Ländern nicht umsonst etwas „piano, piano“ (also „langsam, gemach..“) vorran. Diese hohen Temperaturen sind anstrengend für den Körper und nachts kann man meist auch, wegen der Hitze, nicht so gut schlafen. Also gönnt euch ein wenig Ruhe und die oder andere Pause mehr, als sonst. 😉

Zu guter Letzt noch ein Produkt-Tipp. Ich habe im Kühlregal von Edeka dieses Gazpacho gefunden und finde es super für unterwegs. Es ist eine kalte Gemüsesuppe, die man ähnlich eines Smoothies, gut nebenher schlürfen kann. Es hat 0,6g Eiweiß auf 100ml. Hier habe ich euch auch gezeigt, wie man Gaszpacho sehr einfach selber machen kann. 😉

Heute haben mich diese Vorbereitungen in Beschlag genommen, aber morgen kommt dann auch wieder ein neues leckeres Rezept online. 🙂

Habt ihr noch Tipps und Tricks, wie ihr mit eurer PKU die Hitze gut übersteht? Dann teilt sie doch gerne unten in den Kommentaren mit.

Euer Phefux Marianne

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